Reisprotein Erfahrungen

Reisprotein ist gerade ein angesagtes Thema in der Fitness-Welt. Wie gut ist das Protein wirklich?

Als ich aus Reis extrahiertes Protein zum ersten Mal ausprobiert habe, war der Geschmack schon ein wenig gewöhnungsbedürftig. Für mich wurde er aber schon nach kurzer Zeit zur Gewohnheit – er schmeckt mir im Prinzip sogar ein wenig! Das wird aber nicht jedem genauso gehen, denn Reisprotein ist meist sehr “sandig” im Nachgeschmack…

Geschmack

  • Man kann den Geschmack etwa so beschreiben: leicht bitter, sehr nach Vollkorn schmeckend, sandig. Ein geeignetes Rezept, um Proteinpulver aus Reis genießbarer zu machen habe ich hier geposted. Mit diesem Rezept kann man den Öko-Geschmack des Reisproteins abschwächen.
  • Der Geschmack von Reisprotein im Vergleich zu anderen Proteinarten ist jedoch realistisch betrachtet deutlich “eigener”. Ein neutraler Geschmack wie man ihn zum Beispiel von neutralem Whey Protein kennt, ist hier nicht vorhanden. Wenn ihr das obige Rezept gerade nicht machen könnt, ist es immer empfehlenswert Reisprotein mit ein wenig Wasser anzurühren und danach 100-250ml Saft hinzuzugeben.
    Prinzipiell ist jede Art von Saft geeignet, um den Geschmack von Reisprotein zu überdecken. Besonders eignen sich hierzu jedoch folgende Säfte:  Apfelsaft, Aprikosensaft und Blutorangensaft. Klingt komisch ist, aber so 😉
  • Der Geschmack von Reisprotein ist trotz seiner Körnigkeit dennoch leicht angenehmer als der von Erbsenprotein. Erbsenprotein schmeckt mir persönlich gar nicht. Dessen Geschmack lässt sich nicht einmal mit Saft wirklich neutralisieren.

Zur Wirkung & Verträglichkeit

  • Reis – Protein ist für mich stets absolut bekömmlich gewesen. Bei mir gab es keinerlei negative Auswirkungen auf die Verdauung. Das Sättigungsgefühl von einem Proteinshake ist nicht sonderlich hoch. Allerdings ist das Sättigungsgefühl bei Eiweis-Shakes aus Whey oder Casein meiner Meinung nach auch nicht besser. Als Mahlzeitenersatz taugt ein Reisprotein-Shake also eher nicht.
  • Reine Reisprotein-Pulver ohne Zusätze wie künstliche Aromen sind im Normalfall Hypoallergen – und können somit im Grunde genommen keine allergischen Reaktionen auslösen. Sojaproteinpulver kann beispielsweiße bei Allergikern recht starke allergische Reaktionen hervorrufen. Ich selbst habe Probleme mit Sojaprotein: Kurz nach dem Verzehr habe ich typische Allergiesymptome wie z.B. einen leicht angeschwollenen und juckenden Mundhöhlenbereich. Interessant ist dies insbesondere deswegen, da ich z.B Sojalecithin -welches in vielen Süßigkeiten und anderen Fertigprodukten oft vorhanden ist- gut vertrage.
  • Studien zur Wirkung des Reisproteins habe ich in einem weiteren Artikel nähere Informationen gepostet. Siehe hier

Produktempfehlungen

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Langzeitwirkung

Die Langzeitwirkung der Einnahme kann ich als durchweg positiv bezeichnen.

  • Wie bei jedem Proteinpulver stellt sich natürlich keine sofort sichtbare Wirkung auf den Muskelaufbau ein. Wunder darf man also auch hier nicht erwarten. Bei konstantem, dauerhaften Training halte ich Proteinpulver aber generell für eine sinnvolle Nahrungsergänzung für den Muskelaufbau.
  • Ich habe jahrelang immer wieder tierische Proteinpulver zur Unterstützung meines Trainings verwendet. Das heisst, ich kann die langfristige Wirkung sowohl von tierischem Protein als auch vom Reisprotein beurteilen.

Mein Statement: Das Reisprotein steht, was meinen Erfolg beim Muskelaufbau angeht, dem tierischen Proteinpulver (Whey, Casein, Mehrkomponenten…) in nichts nach. Ich habe sogar den Eindruck, dass mein Muskelaufbau sogar besser “funktioniert” seitdem ich nur noch Reisprotein zu mir nehme.

Ich habe in den letzten 14 Monaten ca. 3 Kilo zugenommen, der Hauptanteil davon ist Muskelmase. Allerdings habe ich auch sehr viele andere Faktoren in meinem Training optimiert, so dass ich nicht diesen ganzen positiven Effekt nur auf das Reisprotein “schieben” kann…

Was ich definitv sagen kann: Mein Muskelaufbau sowie meine Maximalkraft und Kraftausdauer hat sich seit Umstellung vom tierischem Protein auf das Reisprotein definitiv nicht verschlechtert, sondern verbessert.

Pestizidgefahr und Bio Produkte

Bio-Produkte sind keine Garantie für ein wirklich hochwertiges Produkt. Häufig schneiden aber Bio Produkte bei großangelegten Tests (z.B. Stiftung Warentest) häufig besser ab als Produkte aus konventioneller Landschaft. Das bedeutet: Auch wenn unter den Bio Produkten auch schwarze Schafe sind, so ist die Wahrscheinlichkeit meist höher, dass man beim Bio Produkt zu einem hochwertigeren greift.

Insbesondere da die meisten Reisproteinpulver in Deutschland ihre Rohstoffe aus China einkaufen ist dies relevant. Viele Bio Produkte aus China -z.B. auch Grüntee- schneiden oftmals besser ab wenn es um die Pestizidwerte geht. Ich würde bei Reisprotein also zu Bio Varianten greifen-

Ist Reisprotein vollständiges Protein? Wie schlägt es sich im Vergleich zu Whey oder Casein?

Reisprotein hat im Grunde genommen ein komplettes Aminosäureprofil. Einen genauen Vergleich meiner Erfahrung seit der Umstellung auf Reisproteine ziehe ich in diesem Artikel. Hier wird auch darauf eingegangen, in welcher Hinsicht das Aminosäureprofil des Reisproteins als “komplett” anzusehen ist.

Ich würde übrigens nie weniger als 20g Reis – Proteinpulver als Portion nehmen, da man erst dann genügend Aminosäuren mit dem Pulver aufnimmt um dieses optimal zu verwerten!

Löslichkeit in Wasser

Eine positive Eigenschaft von Proteinpulvern aus Reis ist es, dass es überlicherweise sehr gut umrührbar ist. Üblicherweise nehme ich ca. 30g Pulver in ein großes Glas und übergieße es mit sehr wenig kaltem Wasser (ca.50ml). Ich rühre stark um, so dass sich keine Klumpen bilden. Die nächsten 50ml Wasser werden darüber gegossen. Nochmal stark umrühren.

Mittlerweile sieht die Flüssigkeit schon ziemlich homogen und nicht mehr klumpig aus. Wen man jetzt die restliche Flüssigkeit (z.B. 150 ml Reis-Kokosmilch oder normale Milch) darüber gießt, erhält man auch ohne Shaker ein klumpen-freies Getränk. Dies ist besonders ideal, wenn es mal schnell gehen muss!

Weiteres

Wichtig ist natürlich zu sagen, dass man auf jeden Fall Bio-Reisprotein nehmen sollte, bei dem der Eiweißgehalt um die 80% oder höher liegt. Gentechnik darf für mich überhaupt nicht für das Reisprotein verwendet worden sein.

Auch die Böden, auf denen der Reis angebaut wird, können mit chemischem Dünger belastet sein, daher gebe ich die ca. 5 bis 10€ Aufpreis für ein Bio-Reisprotein Produkt gerne aus. Das Bio-Siegel kann natürlich generell nur ein minimales Maß an Qualität “garantieren”.

Fazit

Reisprotein hat für mich im Grunde genommen nur Vorteile. Ich werde weiterhin beim Reisprotein oder eventuell bei anderen veganen Proteinpulvern bleiben. Bisher habe ich von den veganen Proteinpulvern ansonsten Erbsen-Proteinpulver und ein sogenanntes Vegan Blend (Mischung aus Reis, Erbse und Hanf) ausprobiert.

Wie bereits erwähnt, ist der Geschmack von Erbsenprotein allerdings für mich auf Dauer nicht zu ertragen. Daher ist Reisprotein für mich die beste vegane Alternative.

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