Konzentrationsprobleme: Warum du sie hast und wie du sie loswirst

Konzentrationsprobleme können schon im frühen Alter auftreten – gerade Kinder und Jugendliche haben insbesondere damit zu kämpfen. Du siehst also schon, dass Konzentration keine reine Frage der Gehirnleistung oder dem Zustand der Nervenzellen sind. Nicht wenige Kinder und Jugendliche haben nämlich eine deutlich schlechtere Konzentration als eine Person im fortgeschrittenen Alter.

Somit ist die Konzentration keine reine Frage der Gehirnentwicklung, sondern das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels von Nahrstoffversorgung, Hormonhaushalt, Lerntechniken und dann der Gehirnentwicklung.

Und ein ganz wichtiger Punkt, darf nicht vergessen werden: Konzentrationsprobleme sind natürlich auch ein Ausdruck von Desinteresse am Lernstoff oder an einer Aufgabe. Da es aber dennoch nötig sein kann, sich auf unschöne Themen zu konzentrieren, müssen die Lerntechnik und die Konzentrationstechniken.

Einen Überblick über verschiedene Konzentrationstechniken bekommst du auf der Unterseite hier. Doch nun beschäftigen wir uns erst einmal genauer mit der Ursache für Konzentrationsprobleme.


Konzentrationsprobleme und deren Ursachen

Hormonhaushalt

Dieses Problem betrifft nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch weitere Personengruppen. Wechselnde Hormonwerte sorgen dafür, dass ganz andere Hirnareale aktiviert werden, als normalerweise üblich. Dies kann in einigen Fällen dafür sorgen, dass Gehirnareale für das analytisch-objektive Dingen nicht mehr so aktiv sind und stattdessen Hirnareale aktiver werden, welche für Emotionen und kreatives Denken verstärkt aktiv sind.

Während ein schwankender Hormonhaushalt je nach Altersgruppe normal sein kann (Jugendliche), sollten alle anderen Altersgruppen alles daran gesetzt werden, den Hormonhaushalt nicht durch eine schlechte Lebensweise zu stören. Die Einnahme von Arzneimitteln wie z.B. Antibaby Pille kann den Hormonhaushalt so stark beeinträchtigen, dass auch eine signifikant schlechtere Leistung in der Konzentrationsfähigkeit daraus resultiert.

Wichtig ist also, den Medikamentengebrauch so gering wie möglich zu halten!

Psychoaktive Mittel

Alle Arten von Drogen haben natürlich einen sehr negativen Einfluss auf die Konzentration und sind dringlichst zu vermeiden. Das Selbe gilt auch für starke Arzneimittel, welche meist nur rezeptpflichtig verfügbar sind. Einige Arzneimittel sind sogar dafür gemacht, die Konzentration temporär zu steigern – haben aber meist immense Nebenwirkungen und können auch niemals über lange Zeiträume hinweg konstant eingenommen werden. Viele Erfahrungsberichte im Internet, zum Beispiel über Modafinil in Deutschland, äußern sich ebenso kritisch.

Ich rate generell davon ab, irgendwelche chemisch hergestellten Mittel zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit einzunehmen – auch dann nicht, wenn sie nicht rezeptpflichtig sind.

Nährstoffversorgung

Konzentrationsprobleme können insbesondere dann auftreten wenn folgende B-Vitamine fehlen: Vitamin B1, Vitamin B5, Vitamin B12.
Vitamin B1 ist insbesondere für die eigentliche Konzentrationsfähigkeit gut, während Vitamin B12 die Vitalität (“Wachheit”) fördern kann. Ich selbst habe Tests mit Vitamin B12 gemacht und bin allerdings zum Ergebnis gekommen, dass mir die Supplementation kaum etwas gebracht hat. Nicht jeder hat also Vitamin B12 Mangel! Auch wenn du das vermutest oder wenn du starke Konzentrationsprobleme hast – es kann auch an anderen Dingen liegen!

Desweiteren sind folgende Minerale gut gegen Konzetrationsprobleme: Zink, Eisen, Magnesium. Eisen sollte morgens eingenommen werden und fördert die Blutbildung. Das kommt auch dem Gehirn zu gute. Zink ist insbesondere für das Immunsystem und für das Nervensystem sehr gut. Gerade Zink kann die Fähigkeit, strukturiert zu Denken, fördern.
Magnesium ist gut um auch das zentrale Nervensystem zu entspannen und besser zu schlafen. Guter Schlaf ist ein weiterer, wichtiger Schlüsselpunkt gegen Konzentrationsprobleme!

Lerntechniken

Die richtige Lerntechnik ist auch entscheidend im Kampf gegen Konzentrationsprobeme. Denn diese treten auch dann immer auf, wenn das Interesse an einem Thema nicht groß genug ist – und nicht zwangsläufig dann, wenn das Thema zu komplex ist.

Die richtige Lerntechnik solltest du daher immer so wählen, dass du unliebsame Lernstoffe möglichst schnell durcharbeiten kannst. Das bedeutet, dass ein Lernen nach dem 80/20 Prinzip sogar sehr sinnvoll sein kann, wenn du ein Fach nur pflichtweise lernst und nicht aus Eigeninteresse. Lerne mit effizienten Techniken zum Auswendiglernen und lerne das nötigste. Mache dir klar, dass dieses Aufgabengebiet nicht dauerhaft in deinem Leben sein wird und dass du es ablegen kannst, sobald du einige Prüfungen darin bestanden hast.

Wenn du derart offen mit der Aufgabenstellung umgehst, fallen auch Konzentrationsprobleme weg.

Krankheiten

Sei dir bewusst, dass Krankheiten und chronische Krankheiten einen sehr negativen Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit haben – auch dann, wenn die Krankheit vermeintlich gar nichts mit dem Kopfbereich oder dem Gehirn zu tun hat. Insbesondere Magen-Darm-Erkrankungen können übrigens massive Konzentrationsprobleme verursachen, da der Darm maßgeblich für die Aufrechterhaltung des Immunsystems zuständig ist. Gehirn und Darm sind die größten Kalorien/Energieverbraucher im Körper. Auch dieses Energie-Gleichgewicht kann aus den Fugen geraten, wenn du z.B. Verdauungsprobleme hast.

Ich selbst habe an mir festgestellt, dass auch chronisch entzündete Stellen im Körper sich sogar negativ auf die Konzentration auswirken können. Ständig aktive Wundherde im Hals-Nasen-Bereich haben in der Winterzeit bei dafür gesorgt, dass ich ständig Probleme hatte. Obwohl ich es geschafft habe, mich durch die Symptome nicht ablenken zu lassen, so ist mir erst nach dem Abschwellen der Probleme bewusst geworden, wie viel mehr ich mich wieder vitalisiert fühlte. Das heisst, dass auch kleinere Krankheiten merkbar am Vitalitäts-Level zehren können!


Wie man Konzentrationsprobleme langfristig löst

Du hast hier eine gute Anlaufstelle gefunden! Praktisch die ganze Seite dreht sich darum 😉

Ich empfehle dir folgende Links Artikel um die Sache Schritt-für-Schritt anzugehen:

Je nach Schwere deiner Konzentrationsprobleme, kann damit gerechnet werden, dass du deine Konzentration innerhalb von einer Woche bis einem Monat merkbar verbessern kannst. Eine gute Konzentration ist immer ein Investment, welches sich lohnen wird!


 

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